Günstiges AM1 E-Bike von Analog Motion soll 2019 erhältlich sein

Günstiges AM1 E-Bike von Analog Motion soll 2019 erhältlich sein
Georg

Analog Motion AM1 E-Bike 2019

Das AM1 E-Bike soll leicht, ausreichend motorisiert und gleichzeitig erschwinglich sein. Es wurde vom britischen Startup Analog Motion entwickelt und soll derzeit über Kickstarter mithilfe der Crowd finanziert werden.

Das AM1 E-Bike kommt in vier Versionen

Ziemlich nahe am konventionellen Fahrrad soll es sein, sowohl in Sachen Gewicht, wie auch im Handling. Als urbanes E-Bike richtet sich das Modell vorrangig an Pendler, die ihren Arbeitsweg mit dem AM1 zurücklegen möchten.

Entsprechend ist die Auslegung der Reichweite, welche durch die am Rahmen montierte Batterie in Trinkflaschenform bereitgestellt wird. Diese ist mit um die 30 Kilometer (20 Meilen) nicht allzu üppig bemessen. Na ja, für den Einkauf nach Feierabend und einen kleinen Umweg zu Freunden sollte es noch reichen.

Der E-Antrieb mit 250 Watt (leider nur 24 Volt Motor) ist in der Hinterradnabe platziert und bringt das Pedelec auf die erlaubten 25 km/h. Als Top-Speed gibt das Startup rund 30 km/h an. Möchte man schneller fahren, muss man einfach schneller und kräftiger in die Pedale treten. 😉 Eine Gangschaltung gibt es bei dem Singlespeed nämlich nicht.

Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro (180/160mm) sind nur bei den AM1+ Modellen serienmäßig, die anderen Modelle müssen mit Felgenbremsen von Promax auskommen. Dank Aluminiumrahmen und Starrgabel, die ebenfalls aus Alu hergestellt ist, kommt das Modell in der leichtesten Ausführung auf ein Gewicht von nur 13,5 Kilogramm.

Die günstigeren Modelle sind mit einem LED-Display und nur drei Unterstützungsstufen ausgerüstet, während die Plus-Modelle mit LCD-Display, fünf Unterstützungsstufen und einem zusätzlich aktivierbaren Power-Boost-Modus ausgestattet sind. Außerdem sind die Farben der Felgen wählbar.

Die AM1 E-Bike Modelle

Das Analog Motion AM1 ist das Einstiegsmodell der Briten und kommt mit einer Rahmengeometrie daher, die sich an andere Singlespeeder und Fixies anlehnt. Der Lenker mit 420 mm Breite soll ein agiles und direktes Fahrgefühl vermitteln.

Als AM1 Step ist das Modell auch mit tieferem Einstieg verfügbar, während hier ein Lenker im Cafe Racer Style verbaut wird.

Mit 30% mehr Power soll dagegen das AM1+ ausgerüstet sein und unterschiedet sich zusätzlich noch in Sachen Bremsen und den möglichen Farbgebungen vomn den zuvor beschriebenen Modellen.

Auch das AM1+ Step profitiert von den Änderungen und kann dank anpassbaren Farben noch individueller gestaltet werden.

Versand und Aufbau

Die AM1 E-Bikes von Analog Motion sollen weltweit verschickt werden, sind aber dabei nicht endmontiert, sondern müssen noch vom Käufer selbst aufgebaut werden. Das ein Grund, weshalb die E-Bikes günstiger angeboten werden können.

Die Gründer von Analog Motion

Der Aufbau selbst soll aber laut Macher in 90 Sekunden zu schaffen sein! Als Dank bekommt jeder Käufer einen Sticker „Built by…“, und kann so stolz auf seine Leistung verweisen. 🙂 Das Modell soll in 2019 für umgerechnet 1.130 EUR verkauft werden.

Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne sind allerdings auch begrenzte Early-Bird-Angebote aktiv, die den Erwerb eines AM1 E-Bike Modells bereits ab 499 £ ermöglichen (ca. 567 EUR). Wer interessiert ist, sollte jetzt zuschlagen und hoffen, dass die Kampagne erfolgreich ist.

Fazit

Abgesehen von den auf den ersten Blick ins Auge springenden Vorzügen, wie dem Gewicht und dem Preis, sollte man sich genau überlegen, ob sich diese Investition wirklich lohnt. Das Modell ist für einen sehr begrenzten Einsatzzweck konzipiert und nicht in einem breiten Anwendungsbereich einsetzbar.

Sollten sich irgendwann die Nutzungsszenarien des Besitzers ändern, so ist das Modell wahrscheinlich nicht mehr in der Art und Weise nutzbar, wie es vom Nutzer gewünscht wird. Auch das 24-V-System ist aus unserer Sicht mehr als überholt und kann nicht mit aktuellen Entwicklungen mithalten.

… sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Auch ist eine Probefahrt nicht möglich und man kauft sozusagen die viel gerühmte „Katze im Sack“. Hier stehen mehr als genug Alternativen zur Verfügung, die auch direkt beim Fahrradhändler zur Probe gefahren werden können.

Wen das nicht stört, kann sich alle Details der Kampagne auf Kickstarter ansehen. http://kck.st/2Lq7pVx

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